Veranstaltung in Ebersheim

Fort Muhl war bedeutendstes Werk der Selzstellung

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Fort Biehler Fort Bingen Festungsbahn in Nieder-Olm Infanterieraum in Zornheim
Die Festungsstadt am Rhein
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Fort Muhl: Bedeutendstes Werk der Selzstellung

3. Juni 2007 - "Als Kinder haben wir hier in den Trümmern gespielt. Wir wussten aber nicht, was das für eine großes Fort war", so eine Besucherin nach der Veranstaltung der Fa. PC Vorschneider bei der Ebersheimer Gewerbeschau.

Die Fa. PC Vorschneider hatte für den 3. Juni 2007 in die Töngeshalle eingeladen und es waren viele Besucherinnen und Besucher gekommen. Die beiden Referenten, Georg Bertz und Rudolf Büllesbach, stellten erstmals die Ergebnisse ihrer Forschungen zur Selzstellung in Rheinhessen vor. Im Mittelpunkt des Vortrages stand dabei das Fort Muhl. Dieses Fort wurde in Ebersheim zwischen 1908 und 1911 auf einem Terrain von ca. 40 Morgen als Infanteriestützpunkt erbaut. Die Baukosten betrugen mehr als 850.000 Mark, damals eine gewaltige Summe. Das Fort stand auf den Grenze nach Zornheim und Nieder Olm, dem höchsten Punkt von Mainz.

Das Fort Muhl stellte das Hauptwerk der Selzstellung dar und verfügte über eine eigene Strom- und Wasserversorgung, Ofenheizung, Bäckerei, Küchen und Vorratsräume, Verbands- und Operationssaal, elektrische Belüftung und Beleuchtung sämtlicher Räume sowie Maschinengewehrständen.

Vorhanden war weiterhin ein Wasserkeller, der für 90 Tage reichte. "So modern und innovativ war zu dieser Zeit wahrscheinlich kein weiteres Gebäude in der Region ausgestattet", so Büllesbach. Heute sind von Fort Muhl nur noch wenige Reste zu sehen. Die Anlage wurde 1922 gesprengt und blieb dann bis in die 50er-Jahre ein beliebter Spielplatz für die Kinder.

 

 

 

Lageplan mit Fort Muhl

(Auszug aus dem Buch "Bollwerk Mainz")

 

 

Ausschnitt eines als geheim gekennzeichneten Übersichtsplans aus dem Jahr 1909. Er zeigt die ursprünglichen Planungen für den Bau von fünf modernen Festungswerken in Ebersheim, Zornheim und Nieder-Olm. Bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges wurde allein der Infanteriestützpunkt »Auf der Muhl« fertiggestellt. Mit dem Bau des Infanteriestützpunktes »Auf dem Dechenberg« wurde begonnen. Die Arbeiten mussten aber nach Beginn des Krieges eingestellt werden. Die roten Linien zeigen die Grenzen des vom Stützpunkt einzusehenden Geländes.

 

 

Blick ins Buch - Leseprobe zum Fort Muhl

 

 

Bollwerk Mainz - Blick ins BuchTEIL IV | DIE FESTUNG MAINZ IM ERSTEN WELTKRIEG KAPITEL

KAPITEL 14 | High-Tech zwischen Rüben und Reben

 

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Weitere Leseproben

 

 

 

 

Abbildungen

Quelle Foto vom gesprengten Fort Muhl: Heimatarchiv Georg Bertz

Quelle im Text rechts: Ausschnitt eines Gemäldes von Fort Muhl von André Brauch im Buch "Bollwerk Mainz"

Quelle Karte von 1909: Auswärtiges Amt - Politisches Archiv, Berlin

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»Die Geschichte von Mainz ist in der ältesten Zeit ausschließlich, in der späteren vorwiegend, eine Geschichte seiner Festung und Garnison. Seit nahezu zweitausend Jahren das stärkste Bollwerk und mächtigstes Waffenlager am Rhein, ward Mainz der Schauplatz so vieler Kämpfe, Belagerungen und Kriegsnöte wie keine andere Stadt auf deutscher Erde. Soldaten aus fast allen Ländern der Welt sind im Lauf der Jahrhunderte durch seine Tore gezogen und auf seinen Wällen standen die berühmtesten Feldherren Europas von Drusus bis zu Gustav Adolf, Prinz Eugen, Napoleon und Moltke« (Börckel, 1913)